Beeplog.de - Kostenlose Blogs Hier kostenloses Blog erstellen    Nächstes Blog   


Du befindest dich in der Kategorie: Altenpflege - wieder ist etwas passiert

Mittwoch, 27. April 2011
Nachtschicht
Von 24hAltenpflege, 07:20

So, bin mal wieder im Nachdienst.
Und wie es so ist bei mir, habe ich heute Morgen einen Bewohner tot im Bett vorgefunden.
Aber wünschen wir uns es nicht alle so, nämlich friedlich im Schlaf zu gehen.
Schön, wenn man so die Welt verlassen kann.

LG die Blutgraefin

[Kommentare (0) | Permalink]


Mittwoch, 20. April 2011
Blut erbrochen
Von 24hAltenpflege, 16:35

Nachtdienste bitten doch immer wieder spannende Einsätze.

In der letzten Nacht hat Bewohner X spontan schwallartig Blut

erbrochen. Sowohl das Bett, wie auch mein Poloshirt waren eingesaut. Der

Kreislauf war die ganze Zeit aber stabil und der Bewohner

ansprechbar. Ledigleich eine Blässe im Gesicht und kaltschweissigkeit

deuteten darauf hin, dass es dem Bewohner nicht gut ging. Magenschmerzen oder

gar Übelkeit Ãusserte er nicht. Um kurz vor 2 Uhr alarmierte ich dann die

IRLS West (Intergrative Rettungsleitstelle). Kurz nach 2 Uhr wurde bevor dann

ins Krankenhaus gebracht. Bin mal gespannt was es ist/war.

In diesem Sinne, wünsche allen einen schönen und stressfreien Tag.

LG die Blutgraefin

[Kommentare (1) | Permalink]


Dienstag, 22. September 2009
Eine Kutschfahrt die ist lustig ;)
Von 24hAltenpflege, 23:28

Heute hatte meine Einrichtung einen Ausflug zum Undeloher Hof in die Lüneburger Heide organisiert.
Ab 13.00 Uhr ging das verladen der Senioren los, um ca. 13.45 Uhr sind wir wohl dann los gekommen.
Wir hatten 6 Rollstuhlfahrer mit und etliche Fußgänger mit und ohne Rollator. Dazu kamen dann noch die vielen helfenden Hände vom Stammpersonal und Ehrenamtlichen Kräften.

Pünktlich zum Kaffee trinken kamen wir dann in Undeloh an und mit Apetitt aßen unsere Bewohner ihren Kuchen. Nach einer halben Stunde ging es dann los zur Kutschfahrt.

Ich hatte es ja geahnt, doch es war verdammt schwierig, die Bewohner auf die Kutschen zu bekommen. Am einfachsten war es bei den Rollstuhlfahrern, denn die wurden eine Rampe hoch geschoben und dann verzurt.
Bein den Fußgängern war es dann schon problematischer. Aber wie das so ist, alle kamen hoch und es ging los.

Die Landschaft war sehr schön, auch wenn die Heide nicht mehr blühte und der Wind etwas frisch war.
Nach einer Stunde kamen wir wieder am Hof an und nun ging es noch mit einigen Bewohnern zur Toilette.
Danke meiner Kollegin klappte dies super.
Aber wer hat dem Bewohner XY Lactulose verabreicht. Ich kam mit dem wischen nicht mehr hinter her.
Zum Glück hatte ich sowohl an Inkontinenzmaterial wie auch Desinfektionsmittel und Handschuhe gedacht ;).
Dann wurden die Senioren wieder in den Bus gebracht und um 17.30 Uhr ging es zurück in Richtung Heimat.

Sowohl die Bewohner wie auch die Helfer waren dann doch etwas platt.
Zwischen einzelnen Personen gab es Unterhaltungen.
Zum Glück war kein Stau und wir waren um 18.50 Uhr wieder an unserer Einrichtung angekommen.
Wir brachten die Bewohner noch auf ihre Wohnbereiche und verabschiedeten uns dann.
Nach 13 Stunden auch nötig :).

Zum Glück brauchten wir auch mal wieder "nicht" meinen Rettungsrucksack.
Irgendwie scheint es zu helfen, denn nur mit zunehmen, denn meistens passiert dann nichts.

Inhalt des Rettungsrucksacks für Seniorenfahrten:
RR Messgerät, BZ Messgerät, Spritzenabwurfbehälter, Handabsaugpumpe, Ambubeutel, Guedeltuben, Sam ® Splint Schiene, 2 Coldpacks, Verbandsmaterial, Handschuhe und Desinfektionsmittel.

Ich sage schon mal Gute Nacht! Jetzt folgen noch ein paar Bilder ;).
LG die Blutgräfin









[Kommentare (0) | Permalink]


Donnerstag, 09. Juli 2009
"i.v. Infusionen in Heimen sind nichts" -
Von 24hAltenpflege, 04:57

So beurteile vor kurzem ein Arzt des Kassenäzrtlichen Notdienstes.

Der Hintergrund:

Bewohner X wurde im KH die PEG entfernt, da diese zu lange lag. So hatte sich das Gewebe entzündet und die PEG war eingewachsen. Also weg mit der PEG, eine Neulage war zu dem Zeitpunkt nicht möglich.
Also wurde der Bewohner mit Abspreche des Hausarztes in unsere Obhut zurück überwiesen.
Der Bew. sollte laut Hausarzt tgl. je 1x 500 ml Ringerlösung und Glucose 5% i.v. erhalten und zusätzlich 1000ml NaCl 0,9% über s.c..
Nach dem die erste Braunüle vom Hausarzt einen Tag nach Entlassung neugelegt wurde, bemühten wir uns, diesen möglichst lange, ohne Entzündungsanzeichen offen zu halten,
In der einen Nacht ging dann halt gar nichts mehr durch die Braunüle.
Mittags kam der Hausarzt und legte einen neuen i.v. Zugang. Nach dem die 500ml Ringerlösung durch wahren und wir einen neue Infusion anhängen wollten, war der Zugang bereits wieder dicht.
Da es Mittwochnachmittag war, rief ich kurzer Hand den Kassenärztlichen Notdienst an.
Der Doktor wieß mich schon am Telefon zurecht, dass es ja wohl sinnlos wäre, jemanden i.v. mit Glucose ernähren zu wollen. Ich wieß ihn darauf hin, dass ich keine Ärztin wäre und wir nach Anweisung des Hausarztes handeln. Diesem war ja die i.v. Glucosezufuhr wichtig, vor allem, weil der Bewohner ja sonst noch relativ "agil" ist. Ich gab ihm auch die Info, dass der Bewohner Diabetiker ist und es ja nicht gut sei, wenn er gämzlich mit dem BZ abrauscht.
Der KäN meinte dann, dass er später noch mal rum kommen werde, wenn er im Ort ist und wir getrost die Infusion ziehen können.

Fast zwei Stunden später stand dann der KäN dann bei uns auf dem Wohnbereichsflur.
Ich schilderte noch mal die Sachlage, weswegen und warum er keine PEG mehr hatte. Das die i.v. Zugänge aus dem Krankenhaus kamen, der hausarzt diese bereits zwei mal gewechselt habe, wie der BZ war und so weiter.
Er meinte dann noch mal, dass es sinnlos wäre, einen Menschen nur mit Glucose ernähren zu wollen. Wir würden uns ja auch nicht nur vom Zucker ernähren wollen.
Sein Spruch, als er ging:" i.v. Zugänge und Infusionen in Heimen, davon halte ich sowieso nichts, dass ist nichts!"

Da brodelte es echt in mir. Zu dem Zeitpunkt war die Infusion aber wieder etwas freigelaufen und die Glucose Infusion tropfte ganz ganz langsam vor sich hin. Ein gespräch mit dem Hausarzt folgt noch!

Das es für die Bewohner wesentlich angenehmer ist, per i.v. Flüssigkeit zu erhalten, dass sieht der KäN leider nicht.
Ob nun als Nahrungsersatz oder rein als Flüssigkeitsersatz/-zusatz.
Ich rate jeden mal, der meint, eine s.c. Infusion wäre ja nicht schlimm, es an sich selbst mal auszuprobieren.
Allein das einführen des Butterfly unter die Haut ist schmerzvoller als das legen einer i.v. Braunüle und durch die stetige Flüssigkeitsabgabe ins Gewebe wechst der Druck und das kann schon sehr unangenehm sein,
Sicherlich, wenn das Herz und die Nieren beschädigt sind, ist eine s.c. Infusion ratsam, denn der Kreislauf holt sich die Flüssigkeit aus dem Gewebe, die er gerade braucht. Bei i.v. ist die Flüssigkeit direkt vor Ort, auch wenn die Infusion langsam läuft, ist eine Überbelastung evt. vorhanden.

Wie auch immer, ich habe ebenso wie meine Kollegin nach besten Wissen und Gewissen gehandelt.
Leider ist manchen Ärzten das einlesen von Karten wichtiger, als sich den Bewohner direkt anzusehen.

Mein Fazit:
Pflegeheim können nichts und sind zu doof für i.v. Infusionen .....
schade, schade!

In diesem Sinne,
herzliche Grüße,
die Blutgräfin

[Kommentare (2) | Permalink]


Dienstag, 31. März 2009
Verdacht auf Apoplex ceribri und eine Schädelprellung
Von 24hAltenpflege, 21:43

Die letzten zwei von sieben Spätdiensten waren doch zum Schluß etwas heftiger.
Aber erzählen muss ich wohl der Reihe nach.

Gestern 18.45 Uhr, Kollegen des oberen Wohnbereiches riefen mich hoch in den Speiseraum.
Folgende Situation fand ich vor:

Über 90 Jährige Bewohnerin saß am Tisch, Hautfarbe gräulich zyanotisch, Atmung vorhanden, nicht ansprechbar, apathisch mit offenen ausdruckslosen Augen, seitengleicher druck in händen nicht vorhanden, herabhängender linker Mundwinkel, dazupassende lähmungserscheinungen der linken körperhälfte. anfänglich keine rr werte ermittelbar, puls tastbar aber schwach und bei 40

Schnell die 112 gewählt "Verdacht auf Apoplex ceribri (Schlaganfall)"

Ich gabe Anweisung, die anderen Bewohner, die noch an den Tischen saßen, auf die Zimmer zu begleiten.

Danach starker Speichelfluss, obere Prothese kippte runter und Bew, drohte zu ersticken. Die Prothese entfernte ich und zu zweit legten wir die Bew. in die stabile Seitenlage. RR Kontrolle nach ca. 5 Minuten möglich 100/60, aber immer noch sehr schlecht hörbar. Bew. wurde wieder wacher.
IRLS erneut informiert, dass Zustand stabil.
Zwei Minuten später kamen die Kollegen vom Rettungsdienst.

RettAss: "Was habt ihr denn für uns? Einen Apoplex?"
Ich: "Ja, verdacht auf."
Da schaltete sich die Bewohnerin ein:
 Bewohnerin:"Wieso liege ich auf dem Boden?"
RettAss:"ja, wieso liegt sie denn auf dem Boden??"
Ich: "Bew. drohte am Speichel zu ersticken."
RettAss: "Welche Symptome deuteten denn auf einen Apoplex und wieso keine Synkope?"
Ich: "Herabhengender Mundwinkel, Halbseitenlähmung, kein seitengleicher Handdruck"
RettAss: "Das hast du schon gemacht?"
Ich: "Ja, wieso nicht?"
RettAss: "Das ist gut und der RR?"
Ich: "100/60 vor etwa fünf Minuten. Aber ehrlich, konnte ihn schlecht hören."
RettAss: "Das ist doch okay."
Bewohnerin: Ich will aber nicht ins Krankenhaus, können sie mich nicht auch hier versorgen?"
RettAss:"Nur zur Überprüfung, wenn nichts ist, sind sie später wieder hier."
ich: "Es dient ja nur zur Kontrolle, nicht das es ihnen später noch schlechter geht."
Das beruhigte die Bewohnerin und sie ließ sich auf die Trage legen.

Eine Stunde später wurde ich erneut hoch gerufen.
Eine Bewohnerin war gefallen und hatte eine Hufeisenförmige oberflächliche Hautablederung am rechten Unterschenkel.
Nach einem Bodycheck versorgte ich die inzwischen nur noch gering blutende Wunde mit Sofratüll Gaze, Kompresse und Mullkompresse und füllte anschließend ein Sturzereignissprotokoll aus.
Bew. hatte keine weiteren Beschwerden und verblieb im Haus.

Heute um kurz vor acht war ich auf dem unteren Wohnbereich, wo mich dann die Kollegen hoch riefen, da eine Bewohnerin gestürzt war.

So fand ich Bewohnerin vor:
Bewohnerin über 90 Jahren saß an der Zimmertür gelehnt. Auf der linken Stirnseite hatte sich eine Tennisball große Schwellung mit Hämatom gebildet, darüber eine oberflächliche Hautabschürfung.
Keine weiteren Verletzungen feststellbar nach Bodycheck. Schwellung wurde gekühlt und ein RTW angefordert um ein SHT ab II Grades auszuschließen.
Die Rettungsassistenten waren nach nicht mal fünf Minuten da.
Ich gab Auskunft und die Bewohnerin wurde zur Kontrolle mitgenommen.
Bewohnerin machte sich lediglich über die Kosten sorgen. Da konnten wir sie aber beruhigen .

Dann waren wir vor der Übergabe am Essen, da schallte ein dumpfer Knall zu uns hoch mit lautem Scheppern.
Die bereits anwesende Nachtwache ging zum Fenster und brach in Lachen aus.
Sie: "Wie kann man nur die Ampfel einfach umfahren!"
Wir also auch aufgestanden und geguckt, da verging auch der Nachtwache das Lachen. Auslöser des Unfalles war ein Junge, der bei Rot über die Strasse gegangen ist. Die Autofahrerin wich aus und knallte frontal gegen den Ampelmast und dieser wurde umgeknickt.
Eine Passantin machte dem Jungen von ca. 8/9 Jahren vorwürfe, dass man nicht über Rot gehen kann. Dieser schluchzte sehr laut und meinte immer wieder, dass er das doch nicht wollte.
Schnell war die Pol und auch der RTW da. Der Junge stand sichtbar unter Schock und Mitarbeiter des unteren Wohnbereiches brachten ihn ins Foyer, dort wurde er dann von einem RettAss betreut, bis seine Mutter kam.

Zum Glück war es nur ein Blechschaden und es wurde keiner weiter verletzt, doch der Junge wird sicherlich nie mehr bei roter Ampel die Strasse überqueren.

Als meine Kollegin und ich um 21.00 Uhr das Haus verliessen, stand das Unfallfahrzeug immer noch da und nur ein Wagen der Pol. war noch zur Absicherung da.

Ach ja und der gestrige Verdacht auf Apoplex war auch ein kleiner.

 Das waren die letzten beiden Spätdienste und ich bin froh, dass ich morgen frei habe.
Liebe Grüße und allen eine gute Nacht.
die Blutgräfin

[Kommentare (0) | Permalink]


Samstag, 21. März 2009
Ich hasse MRSA
Von 24hAltenpflege, 15:48

Am Donnerstag kam eine Bewohnerin mit MRSA aus dem Krankenhaus und der Reha zurück.

Seit dem heisst es, vor betreten des Zimmers, Schutzkleidung anlegen.
Also Schutzkittel, Mundschutz, Haube, Fusslinge und natürlich Handschuhe.

Und wieso hasse ich nun MRSA?
Weil die Schutzbekleidung folgendes bewirkt:

1. beschlägt die Brille sofort
und
2. schwitzt man ohne Ende

Ich hoffe, dass die Bewohnerin bald wieder Keimfrei ist und es ihr besser geht.

In diesem Sinne wünsche ich allen ein schönes Wochenende.
LG die Blutgräfin

[Kommentare (0) | Permalink]


Mittwoch, 25. Februar 2009
Hat mich doch gewundert!
Von 24hAltenpflege, 10:59

Wir haben seit einiger Zeit eine neue Bewohnerin. Sie ist zur Kurzzeitpflege nach einer Herz-Katheter-OP zu uns gekommen und eine ganz liebe.
Leide ist ihre Lebensqualität auch nach der OP noch sehr eingeschränkt, denn aus der Wundnaht tritt nach wie vor Gewebswasser aus. Mal mehr mal weniger. Das schränkt sie in ihrer Alltagskompetenz sehr ein.

Gewundert hat mich doch, dass man bei einer 91 jährigen noch eine Herz OP durchführt.
Lt. Aussage der Bew. meinten die Ärzte zu ihr, dass sie das 10x packen würde.
Das finde ich reichlich fraglich.

Ansonsten hatten wir noch einen Auszug zurück ins eigene Heim.
Drei Bewohner sind noch im Krankenhaus bzw. in einer Reha-Massnahme.

Heute SD, morgen FD und Freitag noch mal einen SD und Wochenende habe ich endlich frei.
Da freue ich mich schon sehr drauf.
Wünsche allen einen schönen Tag und einen ruhigen Dienst!
LG die Blutgräfin

[Kommentare (0) | Permalink]


Mittwoch, 11. Februar 2009
Fortbildung ohne Wirkung
Von 24hAltenpflege, 11:48

Zumindest für die examinierten Kräfte war die Fortbildung nur eine Auffrischung.
Für die Präsenzkräfte war es schon interessanter, nur dazu hätte die Dozentin noch weiter in die Tiefe des Themas gehen müssen.

Ach ja, es ging um "Ernährung bei Diabetikern".
Wichtig ist wirklich zu wissen, dass Diabetiker nicht unterzuckern dürfen und welche Lebensmittel schnell den Zucker abgeben und welche länger brauchen.
Hier erfahrt ihr mehr über Diabetes mellitus .

Was war sonst los auf der Arbeit, in meinen letzten beiden Frühdiensten?
Eigentlich nichts, was ich hier erwähnen könnte. Denn es gehört alles zum Alltag einer Pflegefachkraft.

Mal sehen was meine beiden Spätdienste ab heute so bringen!

Wünsche allen Lesern einen schönen Tag und einen stressfreien Dienst.
Liebe Grüsse
die Blutgräfin

[Kommentare (0) | Permalink]


Donnerstag, 05. Februar 2009
Veränderungen
Von 24hAltenpflege, 04:54

Heute ist Donnerstag und nach dem Frühdienst habe ich langes Wochenende .

Was ist bis jetzt passiert?
Nicht wirklich viel.
Die Dienste zogen sich so dahin.
Am Montag verstarb eine Bewohnerin im KH, am Dienstag wurde eine operiert. Der obere WB ist also nicht vollausgelastet.
Dann haben wir momentan eine FSJ`lerin und eine Praktikantin.
Heute hat noch eine examinierte Probetag.
Des weiteren sind zwei Kolleginnen krank und wir haben "Selbstständige" da für diverse Dienste.
Und zum guten Schluss habe ich mich noch dafür eingesetzt, dass wir den Ambu Beutel wieder auf den WB bekommen. Es steht schließlich so im "Notfallmanagment" drinne.

Ich wünsche allen Lesern einen schönen Tag und nicht allzuviel Stress.
LG die
Blutgräfin

[Kommentare (0) | Permalink]


Mittwoch, 14. Januar 2009
Gefährliche Mischung!
Von 24hAltenpflege, 21:48

Heute hatte ich meinen letzten Frühdienst vor meinem Urlaub.
Der Dienst begann ruhig und ohne Besonderheiten.
Als wir dann um kurz vor 10.00 Uhr Pause machten, kam unsere Hauswirtschaftsleitung ins Dienstzimmer gestürmt:

"Kann mal jemand kommen, die Reinigungskraft ist umgekippt!"

Instinktiv rante ich zum Schrank, holte das RR Gerät raus und rante der Hauswirtschaftsleiterin hinter her,

Folgende Situation fand ich vor:
Eine 52 jährige Frau saß auf der zweiten Stufe zur 4. Etage und war blass.
Als erstes half ich ihr von der Stufe vor die Treppe, denn sie ragierte auf Ansprache.
Ich fragte nach Symptomen und legte gleichzeitig das RR Gerät an den rechten Oberarm an. Frau M. äusserte keine Schmerzen im Brust-, Bauch- und Kopfbereich, sie war auch nicht gestürzt.
M. hatte jedoch einen Würgereiz und spuckte etwas klaren Sputum aus.
Des weiteren fragte ich nach bekannten Vorerkrankungen. Sie meinte sie habe zeitweise einen sehr hohen Blutdruck.
Ich wurde hellhörig, denn ich konnte den RR nicht ermitteln.

Also legte ich die Manschette an den linken Oberarm an. Ganz schwach verahm ich einen Wert von etwa 100/60. Ich war mir aber sehr unsicher.

In der gleichen Zeit bat ich Kollegin C. den Notruf abzusetzen und anschließend den Blutzucker zu kontrollieren, da M. geäussert habe, heute noch nichts gegessen zu haben und nur eben einen Teelöffel Zucker gegessen zu haben.
Der BZ war 156 mg/dl, etwas hoch für nüchtern, aber doch normal nach Zucker einnahme.

Im weiteren Gespräch erwähnte sie dann, dass sie morgens eine Blutdrucksenkende Tablette eingenommen habe, da sie das Gefühl hatte, er wäre zu hoch. Des weiteren befand sich besagte M. auch noch in den Wechseljahren.

Nach wenigen Minuten traffen B. und sein Kollege vom Rettungsdienst ein und ich gab eine kurze Übergabe.
Sie setzten sich dazu. B. versuchte eben so Krampfhaft wie ich zu vor den Blutdruck am rechten Arm zu ermitteln.
Selbst sein Kollege hatte keinen Erfolg. Ich gab ihnen den Tipp mit dem linken Arm, aber auch hier war er sehr schwer zu ermitteln.... um die 120/70.

Ganz langsam kam ins Gesicht der Frau wieder Farbe und auch das Schwitzen liess etwas nach.
B. hätte M. gerne mit ins Krankenhaus genommen, da die Tabletten ja nachwirken und er nicht weiss, welches Präperat in welcher Dosierung eingenommen hatte.
Da sie dieses ablehnte, begleiteten wir sie ins Dienstzimmer, da bekam sie erst mal was zu Essen... und ja, sie musste essen...und die beiden lieben RA`s einen Kaffee.
Frau M. unterschrieb den Verzicht, ins Krankenhaus zu gehen und inzwischen hatte unsere Hauswirtschaftsleiterin mit der Chefin der Frau gesprochen.
Sie wurde von B., eben so wie von mir ermahnt, jetzt nicht weiter zu Arbeiten und sich auszuruhen. Das sagte sie auch zu.
Dann ging sie und wir unterhielten uns noch mit den beiden Rettungsassistenten. Dann mussten sie los, der Einsatz bei uns hatte gut eine Stunde gedauert.

Ach ja, B. lobte unseren Wohnbereich und meinte, wenn wir sie rufen, dann ist auch wirklich was! Und für die Ärzte können wir ja nichts . Recht hat er und ich bin stolz, auf diesem WB zu arbeiten.
Danke B., es ist immer nett, mal kurz mit dir und deinen KollegInnen zu plaudern .

Nach gut einer Stunde sah ich dann besagte Frau M. wieder, wie sie mit Mob und gelben Handschuhen ihre Kollegin suchte.
Ich wiess sie noch mal darauf hin, dass sie nicht mehr arbeiten solle und sich ausruhen müsse.
Ein Jaja musste ich hören.
Also rief ich die Hauswirtschaftsleiterin an und teilte es ihr mit. Sie wollte sich drum kümmern.

Zum Mittag kam dann noch ein neuer Bew. mit einem Krankentransport des RK aus Rissen. Leider hatten die beiden vom RK vergessen, uns den Arztbericht zu geben. Also telefonierte ich da auch noch mal hinter her.

Und nun habe ich Urlaub .
Mal sehen was ich danach berichten kann?

Ich wünsche allen eine gute und nicht zu stressige Zeit. Ja B., solange habe ich Urlaub!
Liebe Grüsse
die Blutgräfin

[Kommentare (0) | Permalink]


Dienstag, 13. Januar 2009
Dr. Unsicherheit oder,
Von 24hAltenpflege, 15:52

wie ich Patienten krank rede!

Hatte heute meinen ersten FD nach meinem Krank. Dank Diclac hatte ich kaum Beschwerden bei der Arbeit und bis zur Mittagsübergabe lief eigentlich auch alles nach Plan. Eine Visite um 10.20 Uhr, alles ok.

Doch dann kam Frau Dr. Unsicherheit.
Zehn Minuten vor der Übergabe, ich versuche mal den Dialog wieder zuegeben:
Ich: "Wir haben gleich Übergabe, reicht eine schnelle Visite?"
Dr. Unsicherheit: "Ja, was ist denn mit Frau X?"
Ich: "Die ist doch im Krankenhaus, wurden sie darüber nicht informiert?"
Sie: "Nein, ich war auch eben nur in er Praxis und habe die Karten zur Visite rausgeholt. Die haben nichts gesagt dort."
Ich: "Komisch, vieleicht ist das untergegangen."
Nächster Bewohner, ich dränge auf Tempo, nur noch zwei Minuten zur Übergabe.
Sie. "Was haben sie denn für einen Eindruck von T.? Braucht sie mehr Schmerzmittel oder kommt sie damit aus?"
Ich: "Die Bew. kommt momentan damit aus, möchte aber demnächst lieber zu einem Schmerztherapeuten gehen."
Sie: "Ok, holen sie einen Termin und dann bei uns die Überweisung raus. Dann messen sie bitte noch 1x die Woche den RR und bei einem Druck über 160 nach 1/2 Stunde bitte noch mal nach messen. Machen sie das?"
Ich leicht genervt: "Natürlich Fr. Doktor. Ich trage es gleich ein "
Habe ich auch gemacht, während der Visite alles gleich in OPAS eingepflegt.
Dann noch unser neuer Bewohner, der gestern eingezogen ist zur KZP.
Ich  an meine Kollegin gerichtet: "M. mach doch bitte schon mal die Übergabe von der III" 
An Fr. Dr. Unsicherheit gewandt: "Nun bleibt nur noch der neue Bewohner L. . Ich habe hier schon mal die Medikamentenliste ausgedruckt, damit sie sie unterschreiben können."
Sie: "Dann vergleiche ich mal eben. Das Heparin fehlt noch, oder wieviel geht er am Tag?"
Ich: "Nicht mehr oder weniger als die meisten Senioren. Zur Toilette, zum Rauchen und zu den Mahlzeiten"
Sie: "Dann setzen sie bitte Heparin an, hatte er ja schließlich auch in der Geriatrie. Und hat er Fieber oder klagt er über sonstige Beschwerden?"
Ich: " Nein, wieso fragen sie? Das einzig auffällige ist der Hypertonus von 160/100."
Sie: "Weil er mit erhöhten Entzündungsparametern entlassen worden ist. Messen sie bitte auch bei ihm 1x die Woche und ab 160 nach einer weiteren 1/2 Stunde noch mal."

Eigentlich wollte sie ihn sich jetzt ansehen, doch bevor wir zu dem Bew. gegangen sind, musste ich ihr noch erklären wie man den Gesamtflüssigkeitsbedarf am Tag errechnet. Für alle, die es nicht wissen hier mal die Formel:
kg Gewicht - 20 x15 + 1500 = Gesamtflüssigkeitsbedarf am Tag in ml
Für die tatsächliche Trinkmengebedarf am Tag gilt folgendes:
je nach dem, wie viel der Bew. über die Nahrung an Flüssigkeit zu sich nimmt, werden noch mal 600-800 ml abgezogen.
Alles, was darunter liegt ist dann so zusagen Infusionspflichtig und unterliegt der Arztverordnung.

Wir waren noch am besprechen, ab wann wir eine Infusion s.c. ansetzen und ich meinte dann, dass es so und so üblich sei. Das überraschte sie dann, sammelte dann nochmals ihre Gedanken und meinte, wenn sie das sagen, dann machen wir es jetzt so.
Bevor sie sich noch mal umentscheiden konnte, legte ich ihr die Verordnung zur Unterschrift vor .

Da der Bew. auf dem Balkon sitzt, muss ich ihn aufs Zimmer begleiten. Das dauert Fr. Dr. aber zu lange und sie meint dann, sie geht noch mal auf einen anderen Wohnbereich.
Ich: "Dann bin ich aber gleich nicht mehr da. Habe heute noch einen Termin!"
Sie: "Das dauert nicht lange, bin gleich wieder da!"

Wer es glaubt, es war 14.00 Uhr als sie wieder hoch kam und da ein weiterer Hausarzt da war, bat ich sie freundlich und bestimmt, alleine zu dem Bew. zu gehen. Ich unterhielt mich also mit dem "kompetenten" Hausarzt, weil dieser einfach so gehen wollte.
Ich aus dem Dienstzimmer raus: "Na, Herr Doktor, was ist das denn für ein Abgang.!" Er  zuckt mit den Achseln und grinst. Ich: "Was ist den mit den 2 Bewohnern, alles wie gehabt?"
Wow, er kann sprechen: "Frau W. redet gerne und hat immer ein neues Wehwechen, Frau T. hat heute eine BZ Spitze, dass müssen wir beobachten. Aber wahrscheinlich brütet sie nur eine Erkältung oder Harnwegsinfekt aus. Ach ja und Frau W. schuppt die Haut so, cremt die doch bitte morgens und abends mit Handelsüblicher Lotion ein. Das reicht!"
Ich: "Wir können auch...."
Er: "Man(n) darf sich ja auch mal Schuppen!"
Er grinst und wünscht noch einen schönen Tag und geht.
Ich: "nee, schon klar, 1x im Monat schuppt sich ja eh die Haut... tschüss Herr Doktor!"

Als M. und ich dann los wollten um 14.25 Uhr, kam uns die Fr. Dr. Unsicherheit auch noch entgegen.
Sie: "Versuchen sie bei Frau T. doch bitte, dass Tramal abends zu geben. Experiemntieren sie damit ein wenig."
Ich: "Abends geht klar, machen wir ab morgen und dann trage ich es ein, ich habe jetzt Feierabend. Ich wünsche Ihnen noch einen schönen Tag!"
Sie: Danke wünsche ich ihnen auch!".

M. und ich suchten schnell das weite. Zum Glück, denn wie mir der SD telefonisch mitteilte, hat sie den neuen Bew. noch mit Sonderrechten ins KH zum Röntgen bringen lassen. Auf Grund der Entzündungsparameter und auf einmal auftretende Bauchschmerzen, nach Sturz vor zwei Tagen.
Nee, klar und ich bin Königin Elisabeth.
Da bin ich mal gespannt, was da raus gekommen ist. Dazu morgen dann mehr .

Wünsche allen einen schönen Abend!
LG die Blutgräfin

Ein Leben ohne gewisse Ärzte wäre viel schöner und einfacher

[Kommentare (0) | Permalink]


Mittwoch, 07. Januar 2009
Und was kommt Morgen?
Von 24hAltenpflege, 23:31

Ich hatte heute Spätdienst mit einer unserer Altenpflegeschülerinnen.
Leider war es mal wieder so der Fall, dass wir keine Präsenzkraft auf dem Wohnbereich hatten. Dazu kammen dann noch Notfälle und eine Arztvisite.

Das Telefon klingelte auch ohne unterlass und meine Dokumentation machte ich heute bis 21.10 Uhr, da ich vorher nicht dazu kam.

Ich beginne mal von Anfang an, was so los war:
RTW & Notarzt die 1 Klappe:
Als ich um 12.40 Uhr auf dem Wohnbereich kam, diskutierten gerade die KollegInnen, was sie mit einer Bewohnerin machen sollen. Da es meine Bezugspflege war, ließ ich mir kurz berichten, was los war.
Bewohnerin X war zum Mittag in den Rollstuhl mobilisiert worden. Dazu muss man sagen, dass sie übers Wochenende hauptsächlich im Bett lag und Nahrungs- und Flüssigkeitszufuhr sehr gering waren.
Gestern war sie relativ fit, war auch mobilisiert und hat am Tisch gegessen und auch getrunken.
Heute Mittag dann kippte der Zustand schlagartig um.
Man berichtete mir folgendes:
X ist nicht mehr ansprechbar, die Atmung ist vorhanden aber sehr erschwert, der Blutdruck ist 100/50, Puls bei 100`arrhytmisch (unregelmässig), die Pupillen sind verkleinert und starr.

Klarer Fall sagte ich, 112 wenn Notärztlicher Dienst und Hausärztin nicht zu erreichen sind. Die Wohnbereichsleitung machte dann den Notruf.
Ca. 12.53 Uhr war der RTW da, der Notarzt kam aus Elmshorn und war 12.57 Uhr anwesend.
Bewohnerin X wurde ans EKG angeschlossen, die Vitalzeichen überwacht und bekam einen i.v. Zugang mit  500ml Ringerlactat angehängt.
Inzwischen war die Bewohnerin wieder ansprechbar, wollte nur nicht antworten, wenn der Notarzt was fragte.

Nach ca. 5- 10 Minuten rückte das RTW Team ab und der Notarzt verblieb noch mit seinem Rettungsassistenten weitere 5- 10 Minuten bei der Bewohnerin. Nach dem er mit der Tochter telefoniert hatte, verblieb die Bewohnerin in unserer Obhut. Wir bekamen dank M. noch eine weitere Flasche Ringerlactat.

Notarzt: "eine engmaschige Vitalzeichenkontrolle ist hier nicht möglich?"
Ich: "Nein, jedoch werden wir die Bewohnerin gut im Auge behalten und unser bestes geben!" 
Notarzt: "Mit einer i.v. Infusion könnt ihr hier nichts anfangen?"
Ich: "Doch, wir dürfen überwachen, wechseln und ziehen nur nicht legen!"
Notarzt: "Habt Ihr Ringerlösung hier?"
Ich: "Leider nein, eine weitere Flasche, langsam gestellt könnte X doch nicht schaden, oder?"
Notarzt: "Aber bitte nicht reinjagen, sonst entgleist der Elektrolythaushalt!"
Ich: "Natürlich nicht und  Danke!"

Dann ging es ans Kaffe eindecken, was R. übernahm - Danke, Du warst wieder mal meine Rettung !
Ein paar Bewohner mobilisiert, RR Kontrollen durchgeführt, natürlich auch bei Bewohnerin X .

Bewohnerin Y ging es auch nicht gut, der AZ war seit gestern wieder weiter runter gegangen. Sie äusserte bei Beobachtung Schluck- und Atembeschwerden bei bekannten Diagnosen.
Auch hier kontrollierte ich den RR und hing schon am Nachmittag 750 ml abgekochtes Wasser an die PEG.
Am Abend war ihr AZ etwas gebessert, doch leider wird sie trotzdem zum abklären morgen ins KH verlegt.

RTW & Notarzt die 2 Klappe:
16.50 Uhr, ich wollte der Altenpflegeschülerin A. bei der Ganzkörperwaschung anleiten, kam ein Telefonat vom anderen WB, von einer Pflegehelferin:
"Bitte komme schnell hoch, Frau K. krampft!"
A. rief ich noch zu ich muss hoch und schon war ich auf dem anderen WB.

Als ich ins Zimmer kam, krampfte die Bewohnerin im Rollstuhl sitzend schon mindestens 3 Minuten, während ich den Notruf absetze krampft sie weitere 2-3 Minuten. Ein Angehöriger ist dabei und hält vorsichtig den Kopf.
Als der Krampf etwas nach ließ, bat ich die Pflegehelferin um ein Blutdruckmessgerät. Sie nahm den Vitalwert während ich ins Dienstzimmer bin und Überleitungsbogen und medizinische Daten für den Notarzt ausdruckte.
Als ich fertig war, kammen zwei RTW und eine Notarztwagenbesatzung.
Der Notarzt sieht das Tracheostoma und fragt "liegt ein MRSA Screening vor?"
Nein, ist uns nicht bekannt,antworte ich etwas erstaunt.
Notarzt: "Ist sie wie immer?"
Ich: "Nein, sie ist nicht wach und reagiert nicht auf Ansprache, dass macht sie sonst. Klar sie ist jetzt erschöpft von dem Krampf. Doch es ist anders."

Blöd, wenn man sich nicht ausdrücken kann, ich hätte mir selbst in den Po dafür beissen mögen.

Zum Glück ist auch dem einen Rettungsassistenten aufgefallen, dass da was nicht stimmt.
Also mit dem Rollstuhl an die Trage ran und rauf gelegt.
Der Angehörige ist im Auto hinter her und berichtete dann telefonisch, dass sie sich im RTW noch übergeben hätte und auch noch mal gekrampft hätte.

Habe ich also falsch gehandelt, lieber Neurologe aus dem Ort?

Neurologe: "Bei einem kleinen Krampfanfall von 3 Minuten müssen sie doch nicht gleich einweisen lassen!"
Ich: "Der Krampf ging länger als 5 Minuten und passierte im sitzen und bei der Bewohnerin gab es bislang nur einen Krampf im letzten Jahr und seit dem nicht mehr. Ich kann es nicht verantworten, dass sie in ihrem Zimmer erneut krampft und das unbeobachtet, da die Kollegin alleine auf dem WB ist."
Neurologe: "Naja, da haben sie dann wohl recht. Wie gesagt...... bla...bla.."

Wir sind auf unseren beiden Wohnbereichen schon sehr bedacht, wenn wir einen RTW oder auch Notarzt rufen. Wenn wir uns aber nicht sicher sind und die Verantwortung nicht mehr tragen können, dann ist das ja wohl die bessere Lösung.
Wir haben auch nichts dagegen, wenn die Bewohner dann dableiben, nach dem sie stabilisiert wurden, aber wir sind auch verpflichtet zu handeln.

Wir haben einen Verantwortungsvollen Beruf und diese Verantwortung muss man ernst nehmen.

Ich gehe jetzt ins Bett und hoffe, dass der morgige Frühdienst nicht so "aufregend" wird .
Gute Nacht!
LG die Blutgräfin

[Kommentare (0) | Permalink]


Samstag, 03. Januar 2009
Ich will nichts Trinken!
Von 24hAltenpflege, 10:08

So begrüsste mich gestern eine Bewohnerin.
Ich hatte schon bei Dienstbeginn die Anweisung bekommen, ihr eine subcutane Infusion (s.c.) zu legen.
Die Hausärztin der Bewohnerin war da, sprach mit ihr und ging wieder.
Die Bewohnerin war bereits sehr dehydriert, zeigte deutliche Anzeichen einer Exsikkose und reagierte nur noch verzögert auf Ansprache.

Ich stelle mir die Frage, wieso die tolle Ärztin ihr nicht gleich eine intravenöse Infusion (i.v.) gelegt hat?

Die Bewohnerin spielte zwar an der Infusion, zog sie sich aber nicht und nach dem sie am Dienstende durch gelaufen war, stabilisierte sich auch der Allgemeinzustand wieder.
Trinken und Essen lehnte sie aber nach wie vor ab!

[Kommentare (0) | Permalink]


Dienstag, 30. Dezember 2008
Der heutige Spätdienst,
Von 24hAltenpflege, 00:02

war ein Dienst, denn man am liebsten schnell vergessen möchte.

Zum einen war ich die einzige Examinierte auf zwei Wohnbereichen und zum zweiten kammen heute unsere zwei Bewohner aus dem Krankenhaus zurück.

Natürlich freue ich mich, dass es ihnen besser geht und Entlassen werden konnten, doch damit war eine Menge organisatorische Arbeit zu leisten. Darunter hatte dann meine Altenpflegeschülerin zu leiden, denn sie musste das Abendbrot alleine vorbereiten. Denn da musste ich ja dann auf zwei Wohnbereichen die Medikamente verteilen.

Man steckt da echt in einer Zickmühle und es ist zum kotzen, wenn man hinter her ein schlechtes Gewissen hat.
So mit gehen 6 SD noch mal etwas turbulent und stressig zu Ende.

Um 13.30 Uhr beginn der Übergabe, Kaffeetische eindecken. dann Toilettengänge, Bew. aus dem Bett begleiten zum Speiseraum. Essen und Trinken anreichen, eine Bewohnerin mit dem Lifter ins Bett transferieren und Absaugen, denn sie hat eine Trachealkanüle. Anschließend Arztbriefe an die Doktoren faxen und fest stellen, dass Ärzte im Urlaub sind. Also einen anderen Arzt hinzu ziehen. Mal eben die Schülerin losschicken, die KV Karte einlesen zu lassen. Wieder mit den Ärzten telefonieren, mit der Apotheke damit sie noch liefern und letzten Endes alles dokumentieren und die Medis neustellen.
Auch schwierig, denn wir bekommen die Medis in einem Wochendispenser von der Apotheke gestellt. Also mit den Medis umstellen viel Zeit verloren . Dann halt die Abendmedikamente verteilen und zwischen durch eine Bewohnerin endotracheal Absaugen. Bewohner zur Toilette und ins Bett begleiten und dabei immer nett und freundlich sein, obwohl ein Bewohner schon zum 10 mal klingelt und anschließend behauptet, er war es nicht gewesen.
Dann die Nachtmedikamente verteilen, ein letztes Mal dokumentieren und dann ist endlich Zeit für die Übergabe .

@ R.: Danke für Deine tolle Arbeit heute. Ohne Dich hätte das alles nicht so reibungslos funktioniert .

Und nun geht es ins Bett. Ich wünsche allen eine Gute Nacht und einen schönen Dienstag.
LG die Blutgräfin

[Kommentare (0) | Permalink]


Sonntag, 28. Dezember 2008
Rettet die Kollegin!
Von 24hAltenpflege, 00:20

Mit diesen Worten rief mich eine Kollegin des WB II an.
"Maren, komm schnell mit deiner Kollegin runter, ihr müsst meine Kollegin retten!" Ich hörte lachen und schon nahm ich H. mit nach unten. Da Kollegin S. mir die Zimmernummer auch durchgab, fanden wir den Ort des Notfalles schnell.
Die beiden Kolleginen lagen vor Lachen schon fast auf dem Boden.
Schnell berichteten sie uns, was passiert war.
Kollegin A. hatte die Bettfernbedinung unter dem Bett hervorholen wollen und dabei klemmte sie sich ihren Kopf unter dem Bett ein.
Kollegin S. meinte nur, dass was rein geht auch wieder rausgeht.
Letzten endes hat es die Kollegin alleine geschafft, sich wieder zu befreien und wir brauchten keine externen Rettungskräfte.
Auch die beiden Bewohner waren amüsiert über die abendliche Einlage des Pflegepersonals.
Lachender Weise verliesen meine Kollegin und ich wieder den WB und gingen auf unseren.

So was passiert bei uns schließlich nicht alle Tage .

Ansosnten verlief der SD sehr ruhig, eben so wie der gestrige.
Noch zwei SD und dann habe ich endlich Frei.

LG an alle
die Blutgräfin

[Kommentare (0) | Permalink]


Nächste Seite »

Kostenloses Blog bei Beeplog.de

Die auf Weblogs sichtbaren Daten und Inhalte stammen von
Privatpersonen. Beepworld ist hierfür nicht verantwortlich.